Tagesalarmkonzept
Anfang 2005 wurde, das von einem Arbeitskreis unter Leitung der Wehrführung, entwickelte Tagesalarmkonzept eingeführt. Mit diesem Konzept wird sichergestellt, das tagsüber ausreichend Personal in der geforderten Zeit am Einsatzort verfügbar ist. Nach dem Tagesalarmkonzept werden tagsüber bei Brandeinsätzen zuerst die beiden Tagesalarmgruppen (TAG), entweder einzeln oder bei größeren Einsätzen gemeinsam, alarmiert. Erst als nächste Alarmstufenerhöhung ist dann eine Alarmierung der jeweiligen kompletten Löschzüge bzw. der Vollalarm für die gesamte Feuerwehr Hüllhorst vorgesehen. Durch die Erstalarmierung der TAG ist sichergestellt, das die Fahrzeuge an beiden Standorten innerhalb kürzester Zeit, in ausreichender Stärke besetzt, ausrücken können. Mit dem Konzept wird der Tatsache Rechnung getragen, das immer mehr Kameraden der einzelnen Löschgruppen außerhalb arbeiten oder tagsüber nicht abkömmlich sind und daher an den einzelnen Standorten in der Regel die Ausrückstärken nicht erreicht werden können.
Tagesalarmstandort im Ausrückbereich des ersten Zuges (Hüllhorst Ost) ist die Löschgruppe Schnathorst, für den Zug 2 (Hüllhorst West) die Löschgruppe Hüllhorst. Jeweils verstärkt werden die Tagesalarmgruppen durch Kameraden anderer Löschgruppen, die im Ausrückbereich des jeweiligen Zuges arbeiten und daher auch tagsüber vor Ort verfügbar sind. Für diese Kameraden wurde eine zusätzliche Garnitur der persönlichen Schutzausrüstung angeschafft, der an den Tagesalarmstandorten deponiert wurde. Für die spezielle Alarmierung der Tagesalarmgruppen mussten alle digitalen Meldeempfänger entsprechend umprogrammiert werden. Außerdem musste die Alarm- und Ausrückordnung (AAO) für die Gemeinde Hüllhorst überarbeitet und in Minden bei der Kreisleitstelle eingepflegt.
Das Tagesalarmkonzept hat sich seit der Einführung bereits bei mehreren Einsätzen bestens bewährt.