Umbau des GW-L
Der GW-L wurde nach der Beschaffung in Eigenleistung von den Kameraden umgebaut. Dieser Prozess hat fast ein Jahr gedauert und es waren viele Studen notwendig um das ehemalige Bahnfahrzeug in einen felxibel Einsetzbaren Gerätewagen für die Feuerwehr umzubauen.
Zu Beginn musste der Komplette Aufbau entfernt werden. Das Fahrzeug das vorher als Werkstattfahrzeug bei der DB eingesetzt wurde hatte ein Regal im Aufbau und einen Dieseltank auf der Ladefläche, die entfernt werden mussten. Ebenso mussten die fest vernieteten Seitenbelche entfernt werden.
Weit komplizierter wurde es, als der alte Boden entfernt werden musste, das dieser beschädigt war. Mit viel Kreativität, Manpower und diversen Technischen Hilfsmitteln konnte aber auch dieses Hinderniss überwunden werdnen.
Nach dem lackieren musste das Fahrzeug in mühsamer Kleinarbeit wieder zusammengebaut werden. Die Scheiben wurden eingesetzt, die Innenausstattung montiert und mit Hilfe von Olaf Struckmeier (LG Oberbauerschaft) wurde der neue Boden auf der Ladefläche eingebaut. Er half auch bei dem Montage der Sondersignalanlage, die sich als relativ kompliziert herausgestellt hatte. So mussten einige Meter Kabel gezogen werden. Das 4m Funkgerät mit FMS Bedienteil und die 2 2m Geräte wurden vom Funkwart Michael Möller montiert.
Auf der Ladefläche wurde das alte, überarbeitete Regal eingebaut und das Fahrzeug wurde zum Planenmacher gegeben. So konnte das Fahrzeug nach fast einem Jahr in Dienst gestellt werden und am Tag der offenen Tür 2005 wurde es offiziell an die Löschgruppe übergeben. Der ELW1 der vorher bei der Löschgruppe Schnathorst stationiert war wurde an die Löschgruppe Oberbauerschaft übergeben, die gerade ein neues Gerätehaus mit einem freien Stellplatz bekommen hatte.
Mittlerweile hat der GW-L in vielen zurückliegenden Einsätzen gute Dienste geleistet und wird nicht nur für die Ölschadensbekämpfung eingesetzt. Neben dem Ölbindemittel sind auf dem Fahrzeug sind zusätzliche Atemschutzgeräte, Masken und Flaschen verladen auf die bei Brandeinsätzen zurückgegriffen werden kann. Es kann als Transportfahrzeug für nasse Schläuche aber auch als eigenständige Einheit bei Unwettereinsätzem eingesetzt werden. Alternativ kann es auch vor jedem Einsatz mit individueller Ausrüstung beladen werden.
Finanziert wurde der Umbau zum größten Teil über Spenden von ortsansässigen Unternehmen.
Wir bedanken und bei den Spendern die den Umbau erst ermöglich haben!
- Autohaus Wilhelm
- Christian Rahmöller
- Conal GmbH
- Dirk Schulte
- Fleischerei Meyer
- Katrin Schmitz
- Klaus Kleuckling
- Lackiererei Schling
- Ortwin Berger
- Provinzial
- Renate Dominsky
- Volksbank Schnathorst eG
- Wilhelm Knollmann
- Wittbecker u. Birkmann GmbH
Ganz besonders hatte sich der Kamerad Bernd Kirchhoff für das Projekt eingesetzt. Für ihn war es auch ein Abschied von der Löschgruppe, denn nach vielen Jahren Dienst bei der Löschgruppe Schnathorst wechselte er, durch einen Umzug bedingt, zur Löschgruppe Oberbauerschaft. Ganz besonderer Dank gilt auch den Kameraden Olaf Struckmeier und Michael Möller, für die fachkundige Unterstützung beim Umbau.